Trainingslager in der Pfalz und Crash im Bergischen

Mai 19, 2008

Hallo zusammen,

es haben sich ein paar Neuigkeiten angesammelt, deswegen melde ich mich heute nochmal.

Nach meinem letzten Eintrag (einige Tage nach dem Henninger Turm), bin ich, wie gesagt, für 3 Tage für ein Kurztrainingslager in die Toskana Deutschlands, die Pfalz gefahren. Dort sind dann in drei Tagen, bedingt durch das super Wetter, 251 Kilo- und etwa 4000 Höhenmeter zusammengekommen. Zusätzlich hab ich dann am letzten Tag die Möglichkeit der Contre la Montre am Berg genutzt, in Form des “Stoppomaten”

Leider ging an diesem Tag, nicht zuletzt durch die beiden vorherigen Ausfahrten nicht mehr all zu viel… Nach meinem Kurztrip gings auch direkt spürbar mit der Form bergauf. Es hat also was gebracht. Sehr erfreulich, kann ich da nur sagen. Unten noch die zugehörigen Höhenprofile…

Aber, wie das leider so is, war es im darauffolgenden Trainingsblock vom 15. bis zum 17. Mai mit dem strahlenden Sonnenschein auch schon wieder vorbei.

Und, es kam wie es kommen musste: Am Samstag stand eine Trainingsausfahrt über 107 km mit 1140 hm auf dem Plan und zack: ab Kilometer 47 Dauerregen. Ich kann Euch sagen, meinem Teamkollegen Jonas und mir hat es ab dem Zeitpunkt nicht mehr sonderlich viel Spaß gemacht. Komplett durchnässt und voll mit Frosch- und Schneckenresten, die die Flucht über die Straße leider nicht überlebt hatten (hiermit nochmals eine offizielle Entschuldigung an alle winterstarrehaltenden Kriech- und “Hüpftiere”), waren wir mehr als froh als wir wieder im trockenen und v.a. warmen Auto saßen. Der gestrige Sonntag war dann hauptsächlich von Regeneration und Lernen fürs Abi in Französisch geprägt, auch nicht sonderlich toll, wie man sich bestimmt vorstellen kann.

Naja, und gerade kam dann die absolute Krönung… Eigentlich stand heute, wie jeden Montag Abend, das Teamtraining auf dem Programm. Bläder Weise sind wir, bzw. viel mehr ich nicht sonderlich weit gekommen. Genauer gesagt nur bis nach Wipperfürth, dort hat mich dann ein Auto unsanft vom Rad geholt.

Nach knappen 20 km war dann die Ausfahrt schon wieder vorbei. Bilanz des Unfalls: Schürfwunden an den Beinen, Prellung am Steißbein, kaputter Sattel, kaputtes Schaltwerk, sowie Bremshebel, ne Acht im Rad und was mit der Gabel ist, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Da es nächsten Sonntag zum nächsten 5-Tägigen Trainigslager nach Italien (Lana bei Bozen) gehen soll, kommt mein Rädle morgen direkt zur Reperatur zu meinem Stammhändler Campana, in Burscheid. Hoffentlich kriegen die Jungs das bis Samstag wieder auf die Reihe und meine Schmerzen lassen bis Sonntag wenigstens etwas nach…

Am Freitag ist dann noch mündliche Abi-Prüfung, bevor es dann mit meinem Teamkollegen und Freund Jonas Schumacher und unseren Rädern im Corsa gen Süden geht.

Ok, werde mich wieder melden, wenn wir beiden wieder im Lande sind.

Viele Grüße,

Yannic


Rund um den Henninger Turm…und sonst?

Mai 6, 2008

So, liebe Freunde des gepflegten Radsports und des guten Wetters, jetzt gibts auch nochmal was neues aus dem Bergischen zu berichten (wurd ja auch nochmal Zeit, nach fast einem Monat…). Die letzte Matheklausur ist jetzt zum Glück Geschichte und wird es auch hoffentlich bleiben, sofern mir nicht die zweifelhafte Ehre widerfährt mich nocheinmal in einer Abweichprüfung beweisen zu dürfen. Auf dieses liebenswürdige Angebot würde ich sogar ohne Schadensersatzvorderungen verzichten. Ja, man glaubt es kaum, aber ich bin ein echt selbstloser Mensch. Apros pos “selbstlos”, das momentane Wetter geizt ja auch nicht gerade mit Wärme und Helligkeit. Naja, darauf haben wir dieses Jahr auch lange genug gewartet… Und nochmal: Man glaubt es kaum, nach dem Reinfall bei Rund um Köln ( von wegen Schnee Ende März… Hä?! Ja, genau! Ich konnt et auch nicht glauben) fand das zweite Rennen in dieser Saison überraschender Weise bei bestem Wetter statt. Der Himmel sah so ähnlich aus wie oben^^ (nur so nebenbei für diejenigen, die schon seit längerem kein solches Bild mehr live miterleben durften ;-))

Zum Henninger Turm bleibt eigentlich nicht viel zu sagen außer: Warm, schnell, anstrengend und teilweise ziemlich Harakiri. Was Ergebnisse und Fotos angeht, seid Ihr alle herzlich eingeladen Euch auf unserer offiziellen Team-Website einmal umzuschauen ;-). Hier noch ein kleiner Vorgeschmack, meine Wenigkeit an der Bergwertung am Ruppertshainer Berg im Taunus und das Höhenprofil des Rennens.

Vor etwa einer Woche durfte ich nach langer Wartezeit (endlich?) am ersten Tag des Auswahlverfahrens für einen Ausbildungsplatz bei der Polizei NRW in Münster teilnehmen. Und, was will man sagen? Trotz Überkreuzguckens durch erhöhte Müdigkeitsmerkmale zwischen Großhirnrinde und Corpus callosum, musste schon mitten in der Nacht aufstehen, um rechtzeitig da zu sein, verlief der Tag doch äußerst erfolgreich. Also kurz gesagt: Bestanden, juhu! Naja, da aber noch weitere 2 Prüfungstage folgen wollen wir uns mal nicht zu früh freuen, woll?

Was Großhirnrinde und Corpus callosum angeht, verfolge ich seit genau 3 Stunden Herrn Nuhr bei seiner Suche nach intelligentem Leben (übrigens sehr empfehlenswert), was ungefähr so aussieht:

Natürlich war der Henninger Turm nicht das einzige Mal, das ich in den letzten Tagen auf dem Rad verbracht hab’. Seit letzte Woche Donnerstag saß ich bis gestern jeden Tag im Sattel und konnte heute morgen dann ganz ordetnliche 400 km verzeichnen. Dabei hat mir natürlich auch die refrather RTF vom letzten Sonntag nicht ganz unbedeutend geholfen (111 km bei bestem Wetter). Hier nochmal nen kleines Streckenprofil:

Gestern Abend gipftelten die letzten Kilometer-Sammel-Tage im montaglichen Teamtraining, bei dem ich trotz (oder aufgrund?) der letzten Tage nochmal richtig gute Beine hatte, mich und die anderen nach dem gerissenen Schaltzug letzte Woche, diese Woche ein platter Hinterreifen und anschließend ein abgebrochener Ventilaufsatz ausbremste.

Naja, heute musste ich mir dann zwangsläufig ne neue Pumpe zulegen, die Alte wurde fachmännisch im Straßengraben entsorgt und wartet nun auf ihr Ende…

Am Freitag gehts dann für ein kleines Zwischentrainingslager in die Pfalz, angesichts der bald anstehenden Rennen heißt es da nochmal richtig Kilo- und Höhenmeter fressen.

Ok, fürs erste wars das nochmal, bis demnächst,

Euer

Yannic